Tuesday, August 5, 2008

Bobby "Blue" Bland

Mein zweiter Bluesblog ist meinem Favoriten Bobby "Blue" Bland gewidmet. "Ain't No Love In The Heart of The City" war der erste Song von ihm, den ich bewusst gehoert habe. "Bewusst" sage ich dewegen weil ich eigentlich mit Blues nichts am Hut hatte -- bis ich Bobby hoerte. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Blues mehr oder weniger Hintergrundmusik, der ich keine Aufmerksamkeit schenkte. Dann kam Bobby! Wooooweee! Bobby Bland's Stimme zog mich unwiderstehlich an. Trotz ihrer Staerke und Maskulinitaet wirkt sie nicht roh und ungeschliffen, wie das bei vielen anderen Interpreten oft der Fall ist.
Man nennt Bobby auch den "Loewen des Blues", denn sein Markenzeichen sind die unnachahmlichen Knurr-Laute (growls), wie man sie eben vom Loewen kennt. Je nach Lied druecken sie Aggression, Verzweiflung oder auch Zufriedenheit aus. Wie auch immer, Bobby hat tatsaechlich eine Loewensstimme.   
Ein guter Anfang fuer eine Bobby Bland Sammlung ist natuerlich seine Greatest Hits CD
"Ain't No Love In The Heart Of The City". Ein Meisterstueck des Blues mit geradezu goettlichem Gitarrepart.


"Touch Of Blues" ist einer meiner vielen Lieblingssongs von Bobby mit deutlichem Country und Western Einfluss. Einen seiner sanfteren "growls" hoert man um 0:39. Auf geht's!

2 comments:

Anonymous said...

Obwohl ich seit den "Mitsiebzigern" Bues-Fan bin, nachdem ich Memphis Slim und John Lee Hooker live erleben durfte, hat mir erst meine Kusine Bobby Blue Bland vor einiger Zeit näher gebracht - wofür ich ihr sehr dankbar bin. Heute zählt auch er zu meinen Favoriten.
Gruß an alle Blues-Fans
Emmeni

Anonymous said...

Ich glaube fast das Blues-Gen ist vererbbar!
Vielen Dank Emmeni fuer Deinen Kommentar.

Raggedy